Aktuelle Spritpreise - eure Meinung und Spartipps?

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wave
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Registriert: Mo 15. Jan 2018, 22:30
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Aktuelle Spritpreise - eure Meinung und Spartipps?

Beitrag von wave »

Hallo zusammen,

aktuell ist ja mal wieder einiges an Bewegung im Spritpreis Markt und vermutlich sehen wir momentan echt historische Höchststände. Das Thema bewegt sicherlich auch einige von euch, weil wohl nicht jeder eine Tankkarte besitzt und daher echt einiges mehr an Kohle für ein paar Liter im Tank aufbringen muss.
MIch würde einfach mal interessieren, wie ihr aktuell damit umgeht. Lasst ihr das Auto in der aktuellen Zeit häufiger stehen und verzichtet auf die ein oder andere Fahrt oder interessiert es euch bisher nicht?
Vielleicht hat ja der ein oder andere noch ein paar gute Tipps, um etwas Kohle zu sparen. :D
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Robert
Beiträge: 5572
Registriert: Sa 24. Feb 2018, 19:45

Beitrag von Robert »

Ich fahr insgesamt privat aktuell recht wenig, sodass ich noch Diesel vom Februar im Tank habe. Kann mich erinnern, dass da der Literpreis mal bei 1,65 Euro war und ich in der Nähe vom Flughafen Hahn getankt habe. Dachte mir dann: hm, aktuell eher teuer, bei dir zuhause bekommst du das auch häufiger gerade für 1,55 Euro. Hab dann nicht vollgemacht. Jetzt ärgere ich mich darüber und habe die Tage mal so knapp 20 Liter für 2,21 Euro getankt.
Dass ausgerechnet auch noch der Dieselpreis jetzt so hochgeknallt hätte ich ja nicht gedacht.
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Patrick
Beiträge: 263
Registriert: So 21. Okt 2018, 22:15

Beitrag von Patrick »

Thema nervt mich richtig...die Spritpreise sind einfach eine ganz große Frechheit und vor allem wie der Staat da mitkassiert. In Berlin wird nur diskutiert, anstatt das mal was dagegen unternommen wird. Sie können sich gerne so viele Gedanken zu einer Entlastung über die KFZ-Steuer oder Übergewinnsteuer bei Ölkonzernen machen, aber es muss an der Zapfsäule endlich kurzfristig günstiger werden!
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VPower
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Registriert: Di 6. Feb 2018, 20:48

Beitrag von VPower »

Mir fällt dazu nichts mehr ein. Die Maßnahmen die zuletzt beschlossen wurden haben ja genau das Gegenteil bewirkt. Mich kotzt das echt an, um es mal noch milde auszudrücken.
Überall in der EU bekommt man es hin, dass die Spritpreise nicht komplett durch die Decke gehen, aber nein hier akzeptiert man Literpreise von mehr als 2,50 EUR bei einem Diesel.
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Robert
Beiträge: 5572
Registriert: Sa 24. Feb 2018, 19:45

Beitrag von Robert »

Heute morgen geht ja der Ölpreis schon mal ordentlich runter, bin mal gespannt, ob das in den kommenden Tagen dann für Entspannung an der Zapfsäule sorgt oder was genau passiert. Bestimmt wieder eher nicht.
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Lukas119
Beiträge: 34
Registriert: Di 21. Feb 2023, 15:13

Beitrag von Lukas119 »

Muss ehrlich gestehen, dass ich die Spritpreise nicht so schlimm finde. Klar kann man sich jetzt über die Preispolitik oder die "Gegenmaßnahmen" aufregen. Aber bei den meisten Deutschen macht die Erhöhung eine Mehrbelastung von unter 100€ aus. Viele stellen es so dar, als würden sie aufeinmal ihren ganzen Lohn vertanken müssen. Jeder kleine Weg wird mittlerweile mit dem Auto gefahren. Kinder müssen unbedingt mit dem Auto in die 500m entfernte Schule gebracht werden und und und. Vielleicht wird das in Zukunft durch die Preise ja mal wieder ein bisschen gedämmt.
Anders sehe ich das natürlich auch bei den Alleinerziehenden, Studierenden etc.. Für die tut mir das wirklich leid
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Audi-aner
Beiträge: 102
Registriert: Mo 14. Jan 2019, 09:46

Beitrag von Audi-aner »

Lukas119 hat geschrieben: Do 9. Apr 2026, 15:58 Muss ehrlich gestehen, dass ich die Spritpreise nicht so schlimm finde. Klar kann man sich jetzt über die Preispolitik oder die "Gegenmaßnahmen" aufregen. Aber bei den meisten Deutschen macht die Erhöhung eine Mehrbelastung von unter 100€ aus. Viele stellen es so dar, als würden sie aufeinmal ihren ganzen Lohn vertanken müssen. Jeder kleine Weg wird mittlerweile mit dem Auto gefahren. Kinder müssen unbedingt mit dem Auto in die 500m entfernte Schule gebracht werden und und und. Vielleicht wird das in Zukunft durch die Preise ja mal wieder ein bisschen gedämmt.
Anders sehe ich das natürlich auch bei den Alleinerziehenden, Studierenden etc.. Für die tut mir das wirklich leid
Da haste wohl Recht!
Man schaut auch immer nur auf den Gesamtpreis, anstatt nur auf den Mehrpreis. Die Erhöhung für sich belastet einen Normalfahrer mi wohl um die 30-40 Euro pro 1.000 Km zusätzliche Kosten, was vllt. eine normale Fahrleistung im Monat ist.
Lukas119
Beiträge: 34
Registriert: Di 21. Feb 2023, 15:13

Beitrag von Lukas119 »

@Audi-aner
Ganz genau so sehe ich das auch👍
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Robert
Beiträge: 5572
Registriert: Sa 24. Feb 2018, 19:45

Beitrag von Robert »

Der Argumentation kann ich natürlich folgen und im Prinzip bin ich in einer ähnlichen Situation. Nur für einige kleinere Betriebe sind das leider nicht nur 100 Euro mehr an Spritkosten im Monat, sondern deutlich mehr. Ich denke da an irgendwelche Handwerksbetriebe, die zu Ihren Kunden fahren etc.
Außerdem nutzen es sicher auch einige anderen Unternehmen, die Preise zu erhöhen. Wenn das mit Lebensmittelkonzernen los geht, Paketdienstleistern etc., dann sind wir wieder sehr schnell am Punkt einer Inflation. Und dann sinds leider nicht "nur" die 100 Euro mehr Sprit im Monat.
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Lukas119
Beiträge: 34
Registriert: Di 21. Feb 2023, 15:13

Beitrag von Lukas119 »

Robert hat geschrieben: Sa 11. Apr 2026, 11:11 Der Argumentation kann ich natürlich folgen und im Prinzip bin ich in einer ähnlichen Situation. Nur für einige kleinere Betriebe sind das leider nicht nur 100 Euro mehr an Spritkosten im Monat, sondern deutlich mehr. Ich denke da an irgendwelche Handwerksbetriebe, die zu Ihren Kunden fahren etc.
Außerdem nutzen es sicher auch einige anderen Unternehmen, die Preise zu erhöhen. Wenn das mit Lebensmittelkonzernen los geht, Paketdienstleistern etc., dann sind wir wieder sehr schnell am Punkt einer Inflation. Und dann sinds leider nicht "nur" die 100 Euro mehr Sprit im Monat.
Dem kann ich natürlich nicht widersprechen. Natürlich schlägt die Erhöhung noch weitaus größere Wellen, die uns auch in anderen Bereichen treffen werden.
Ich hatte mich in meiner Argumentation nur auf Privatpersonen bezogen, da die natürlich lauter schreien, als die Betriebe, die ebenfalls darunter leiden
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