Neuzulassungen Dieselautos

Themen, die es aus der Autoindustrie zu erzählen und zu diskutieren gibt
Antworten
Benutzeravatar
rose
Beiträge: 532
Registriert: So 24. Dez 2017, 11:48
Wohnort: Helgoland

Re: Neuzulassungen Dieselautos

Beitrag von rose » Di 27. Feb 2018, 13:00

Jetzt dürfen die Städte nach Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes Fahrverbote verhängen. Dann gute Nacht!
Besser schlecht gefahren als gut gelaufen :lol:

Benutzeravatar
rose
Beiträge: 532
Registriert: So 24. Dez 2017, 11:48
Wohnort: Helgoland

Beitrag von rose » Mi 28. Feb 2018, 13:14

Deutschland gilt bekanntlich als DIE Autonation. Die Industrie sollte sich schämen. Wir machen uns auf der ganzen Welt lächerlich.
Besser schlecht gefahren als gut gelaufen :lol:

Erisee
Beiträge: 7
Registriert: Di 23. Jan 2018, 18:12

Beitrag von Erisee » So 18. Mär 2018, 16:07

Mittlerweile sind die Neuzulassungen von Dieselfahrzeugen in den letzten zwei Jahren um ca. 24 % (ein Viertel!) eingebrochen. Hier wird eine Gute und effiziente Technik, die umweltfreundlich sein könnte, politisch kaputt gemacht.

Benutzeravatar
DEPU4711
Beiträge: 3705
Registriert: So 14. Jan 2018, 11:06

Beitrag von DEPU4711 » Do 22. Mär 2018, 17:27

Der Diesel ist im PKW sicherlich nicht die große Umweltplange wie dargestellt. Es sind durchaus andere Dinge die hier im Bezug auf Feinstaub etwas mehr Ärger machen können (Computer, Maschinen sowie die Kreuzfahrtschiffe). Hier wird einmal mehr nur sehr engstirnig gedacht. Nun ohne nachzudenken von heute auf Morgen nach E-Fahrzeugen zu schreien ist genauso sinnbefreit und undurchdacht. Wie im anderen Thread geschrieben wäre ich für einen verstärkten Ausbau des nachhaltig erzeugten eFuels (CNG) und dann die Entwicklung der Brennstoffzelle mit einem höheren Wirkungsgrad als aktuell.
Warum ich Mietwagen fahre?! Weil ich es kann :)

Benutzeravatar
rose
Beiträge: 532
Registriert: So 24. Dez 2017, 11:48
Wohnort: Helgoland

Beitrag von rose » Do 22. Mär 2018, 19:39

DEPU4711 hat geschrieben:
Do 22. Mär 2018, 17:27
Der Diesel ist im PKW sicherlich nicht die große Umweltplange wie dargestellt. Es sind durchaus andere Dinge die hier im Bezug auf Feinstaub etwas mehr Ärger machen können (Computer, Maschinen sowie die Kreuzfahrtschiffe).
Für mich ist das größte Übel der Güterverkehr auf der Strasse. Bei einem Verbrauch von ca. 30l/100 km kommt beim ach so sauberen LKW ne Menge hinten heraus.
Besser schlecht gefahren als gut gelaufen :lol:

Benutzeravatar
DEPU4711
Beiträge: 3705
Registriert: So 14. Jan 2018, 11:06

Beitrag von DEPU4711 » Do 22. Mär 2018, 19:48

Der Güterverkehr macht sicherlich sehr viel aus. Den wird man jedoch auch sehr schwer reduzieren können. Wichtig wäre hier in erster Linie einmal das Prüfen der Abgaswerte hinsichtlich der Mautberechnung. Wie man ja auch schon festgestellt hat, fahren sehr viele osteuropäische LKW auf deutschen Autobahnen rum, die offiziell EU6 haben (die nur mit AdBlue erreicht wird) aber kein AdBlue verbrauchen und somit Abgaswerte auf Niveau anno 1980 produzieren! Zudem ist hier ein Milliarden-Betrug hinsichtlich der Mautgebühren noch gar nicht eingerechnet.
Warum ich Mietwagen fahre?! Weil ich es kann :)

Benutzeravatar
VPower
Beiträge: 131
Registriert: Di 6. Feb 2018, 20:48

Beitrag von VPower » Do 22. Mär 2018, 19:50

Das Ding vor allem an den ganzen LKWs ist, dass die schon massiv die Autobahnen belasten.
Man sieht auf der rechten Spur häufig nur noch kilometerlange LKW Schlangen und Spurrillen werden auch durch den massiven LKW Verkehr deutlich schneller hervorgerufen.

Benutzeravatar
rose
Beiträge: 532
Registriert: So 24. Dez 2017, 11:48
Wohnort: Helgoland

Beitrag von rose » Do 22. Mär 2018, 19:55

@Depu4711

Das mit den Ost-LKW und Abschalten AdBlue habe ich auch schon gehört. Meiner Meinung nach könnte man den Güterverkehr nach wie vor (wenn auch schon viel zu spät) umsteuern. Nahverteilung per LKW ist ok, aber nicht Fernverkehr von Istanbul nach Stockholm oder von Warschau nach Paris. Das gehört alles auf die Schiene. Die Politik ist gefordert und muss die Rahmenbedingungen schaffen. Man wird auch nie Strassen schaffen können, die die 40 Tonner aushalten. Die rechte Spur ist nach tbd Zeit mit Spurrillen zerdrückt und die Landstrassen ebenfalls. Dazu muss man nicht einer grünen Partei angehören. Das Verständnis hierfür erfordert nur gesunden Menschenverstand.
Besser schlecht gefahren als gut gelaufen :lol:

Benutzeravatar
DEPU4711
Beiträge: 3705
Registriert: So 14. Jan 2018, 11:06

Beitrag von DEPU4711 » Do 22. Mär 2018, 20:19

Der Güterverkehr ist auf mittleren Strecken (maximal 1.000km) sicherlich nicht kostengünstiger umsetzbar. Auf die Bahn wird man leider kaum 15% umlenken können mangels Infrastruktur. Die Bahn ist ja selbst im ÖPNV heilos überlastet und schafft es nicht einmal 10% der täglichen Pendler zu bewältigen, wenn diese ihr Auto von heute auf morgen stehen lassen würden.
Es müsste in vielen Bereichen wieder ein Umdenken stattfinden. So kann es eben nicht sein, dass wir täglich 5 Paketlieferungen von Amazon etc bekommen und am besten noch das Gemüse vom REWE per Kurier zu uns liefern lassen.
Warum ich Mietwagen fahre?! Weil ich es kann :)

Benutzeravatar
Falke
Beiträge: 63
Registriert: Sa 27. Jan 2018, 17:55

Beitrag von Falke » Do 22. Mär 2018, 21:02

Möchte mich hier nun gerade auch mal einklinken.
Sicherlich wird es keine leichte Aufgabe den Güterverkehr von heute auf morgen auf die Schiene zu verlagern. Hier ist allerdings deutlich mehr die Politik gefragt. Unsere Verkehrspolitik ist in meinen Augen deutlich Pro Straße, als Pro Schiene.
Ebenfalls interessanter Punkt bezüglich der Pendler die du ansprichst. Ich fahre selbst meist mit der S-Bahn zu meiner Arbeit (wohne in Stuttgart) und lass das Auto häufig stehen. Du kannst dich jeden Morgen darauf verlassen, das die S-Bahn minimum 10 Minuten Verspätung hat augrund von "Verzögerungen im Betriebsablauf". Die Bahn bekommt es einfach nicht geregelt NUR einmal die Woche so eine alte Bahn pünktlich über die Schiene fahren zu lassen.
Beim Güterverkehr spielt das aber in meinen Augen auch weniger eine Rolle, ob +/-60 Minuten. Eine LKW Fahrt von München nach Hamburg ist mit Stau genauso wenig kalkulierbar. Die Infrastruktur ist zwar momentan nicht da, aber das müsste eben durch die Politik gefördert werden. Arbeitsplätze würden zwar im "Straßentransport" wegfallen, aber dafür im "Schienentransport" dazu kommen.

Antworten

Zurück zu „Neues aus der Autoindustrie“

sunnycars
sunnycars